Wanderausflug des „III. Weg“ nach Bebenhausen

Am 9. September 2018 unternahmen AktivistInnen der Neonazi-Kleinstpartei „Der III. Weg“ einen Ausflug nach Bebenhausen. Hier legten sie u.a. Kerzen ab an einer Gedenkplatte für Generalfeldmarschall Ritter Robert von Greim (1892-1945), den letzten Befehlshaber der deutschen Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg, die sich am Grab seiner Frau und deren Mutter dort befindet.

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Geschäft in Reutlingen bietet auch rechte Fahnen an

Neben Israel- oder Regenbogenfahnen bietet das Geschäft Gottlob Brucklacher e.K. mit Sitz in der Reutlinger Innenstadt auch Kaiserliche Marineflaggen

und Kaiserreichsflaggen zum Kauf an.

Beide werden gerne in der extrem rechten Szene verwendet.

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Verstärktes Auftreten von Nazi-Stickern in Tübingen-Derendingen

Im Tübinger Ortsteil Derendingen wurden seit Anfang September 2018 vermehrt Nazi-Sticker gesichtet und entfernt.

Es handelt sich vor allem um ältere Sticker.

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Palmer poltert wieder

das neue Buch von Sarrazin und Palmer einträchtig nebeneinander

In die Diskussion um die Ereignisse nach dem Mord in Chemnitz hat sich auch der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer eingeschaltet und u.a. folgende Kommentare abgegeben.

Am 6. September 2018 meinte er im Frühstücksfernsehen des Senders Sat.1:

„Nehmt ihnen den Schutz der Kommunen, wo sie solche Straftaten begehen können, und steckt sie in Gottes Namen in Kasernen zu Horst Seehofer im Bayerischen Wald […] Ich fände es gut, wenn die Bundeskanzlerin sagt, wir machen im Einwanderungsgesetz jetzt eine Öffnung für die Anständigen und bei den Abschiebungen konzentrieren wir uns auf die Straftäter und wir nehmen den Kommunen die Übeltäter und Störenfriede erstmal ab und stecken die wieder zurück in staatliche Aufnahmeeinrichtungen.“

Außerdem meinte er auf Facebook: „Die Gewalt bei G20 in Hamburg war weitaus exzessiver und damals haben mir linke Freunde weismachen wollen, dass das nicht so schlimm ist wie die Gewalt, die von den G20 selbst ausgeht. Die Beweise für Gewalt und Ausländerjagd in Chemnitz sind eher dürftig, zahlenmäßig im einstelligen Bereich. Kein Vergleich insoweit mit G20 oder der ersten Kölner Silvesternacht. Nur die Demonstranten mit ihrem Naziauftreten sind für meinen Geschmack noch weitaus unappetitlicher. Aber kommt es auf meinen Geschmack an? […] Das Problem war ein Mord. Im Vergleich damit sind Demos harmlos. Dass die Medien den Mord kaum beachten und sich fast nur noch auf den „rechten Mob“ stürzen, zeigt, dass die Medien nicht mehr objektiv sind. Wenn wir schon so viele Asylbewerber bei uns aufnehmen müssen, dann muss die Politik dafür sorgen, dass die nicht mit Messern bewaffnet jeden erdolchen können […].

Wenn die Politik die Gewalt von Menschen, denen wir geholfen haben, nicht in den Griff bekommt, dann sollen diese Menschen wieder gehen. Sie sind sowieso eine Last, wenn sie eine Gefahr sind, ist einfach Schluss.“

Relativierende Vergleiche, Straflager-Fantasien und viel Verständnis für rassistische WutbürgerInnen. Boris Palmer eben.

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Reutlinger Fußballfans zwangen Linken sein Tshirt auszuziehen

Am 8. September 2018 zwangen nach einem Spiel des SSV gegen den FC 08 Villingen im Reutlinger Kreuzeiche-Stadion laut Pressebericht fünf rechte Reutlinger SSV-Fans einen Villinger dazu, sein Antifa-Tshirt unter Androhung von Gewalt auszuziehen.

Die Täter sollen Shirts von rechten Bands getragen und die Ordner das Geschehen ignoriert haben.

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Deutschnationaler Besuch im Mai in Tübingen

Am 31. Mai 2018 veranstaltete die deutschnationale Studentenverbindung „Akademische Fliegerschaft Wieland-Staufen zu Graz“ laut ihrem Semesterprogramm ihre Coleurreise nach Tübingen. Also zum Stocherkahnrennen.

Das Motto der Fliegerschaft lautet „Aufwärts, sonnenwärts – deutsch und treu“.

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„Der III. Weg“ flyerte in Reutlinger Innenstadt

Am 28. August 2018 verteilten in der Reutlinger Innenstadt Aktivist/innen der Neonazi-Kleinstpartei „Der III. Weg“ nach eigenen Angaben „Hunderte Flugblätter zum Thema ‚Asylflut stoppen’“.

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