Rechte Kandidatin bei Bürgermeisterwahl in Gomadingen

Zur Bürgermeisterwahl in Gomadingen (Kreis Reutlingen) am 22. April 2018 wird auch Friedhild Miller, genannt „Fridi“, aus Sindelfingen antreten. Sie tourt als aussichtslose Dauerkandidatin durch die Gemeinden.

Miller trat u.a. auch als Direktkandidatin zur Bundestagswahl 2017 an.

Sie ist Aktivistin der extrem rechten „Bürgerinitiative Merkel muss weg“.

Advertisements
Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Lebenszeichen vom „Reichspräsidenten“ Haug

Der selbsternannte „Reichspräsident“ Dr. Matthes Haug aus Tübingen-Bebenhausen taucht als Unterzeichner der „Erklärung 2018“ auf. In dieser heißt es:

Mit wachsendem Befremden beobachten wir, wie Deutschland durch die illegale Masseneinwanderung beschädigt wird. Wir solidarisieren uns mit denjenigen, die friedlich dafür demonstrieren, dass die rechtsstaatliche Ordnung an den Grenzen unseres Landes wiederhergestellt wird.“

Veröffentlicht unter Reichsbürger | Kommentar hinterlassen

Nächster IB-Stammtisch für 13. April angekündigt

Die extrem rechte „Identitäre Bewegung“ kündigt für den 13. April erneut einen Stammtisch in Tübingen an.

Veröffentlicht unter Identitäre | Kommentar hinterlassen

Mitglied Tübinger Studentenverbindung sitzt im Kuratorium AfD-naher Stiftung

In das Kuratorium der AfD-nahen „Desiderius-Erasmus-Stiftung e.V.“ wurde unlängst Alfred-Maurice de Zayas in das Kuratorium der AfD-nahen „Desiderius-Erasmus-Stiftung e.V.“ berufen. De Zayas wird auf der Homepage der Stiftung als „amerikanischer Völkerrechtler, Historiker, seit 2012 UN-Sonderberichterstatter für die Förderung einer demokratischen und gerechten internationalen Ordnung, Mitglied von Amnesty International, im P.E.N.-Club International und der IGFM“ beschrieben.

Was nicht erwähnt wird, ist das de Zayas Mitglied im Tübinger Corps Rhenania ist. Außerdem ist er

Mitautor in einem Sammelband des neurechten „Verlag Antaios“, sowie Autor für rechte Blätter wie die „Junge Freiheit“, das Ostpreußenblatt, das Magazin „Soldat im Volk“, den „Eckart“ aus Österreich oder „wir selbst“.

Veröffentlicht unter Studentenverbindung | Kommentar hinterlassen

Franziska Annika Stahn ist wohl weg(gezogen)

Nach unseren Informationen ist Franziska Annika Stahn nach Wien gezogen, wo ihr Freund, ein IB-Aktivist, wohnt.

Veröffentlicht unter Identitäre | Kommentar hinterlassen

Korporiertes Bürgerschoppen findet am 6. Mai statt

Ausweislich des Tübinger Stadtkalenders findet das korporierte Bürgerschoppen an der Alten Burse dieses Jahr am 6. Mai statt.

Veröffentlicht unter Studentenverbindung | Kommentar hinterlassen

Palmer als Gastautor bei rechtskatholischen Newsportal

Boris Palmer verfasste als Gastautor am 9. März 2018 einen Kommentar für „kath.net”. Dieses beschreibt sich selbst als „papst-treu, rechtgläubig und streitbar“ und gilt als das meistbesuchte katholische Nachrichtenportal im deutschen Raum.

Palmers Text trägt die Überschrift „Wir können Italien helfen, aber…“. In seinem kurzen Gastkommentar behauptet Palmer der Wahlerfolg des Rechtsblocks in Italien seit auf die europäische Flüchtlingspolitik zurückzuführen. Eine zu offene und aufnahmebereite Politik würde die extreme Rechte und ihre Anti-Europa-Politik stärken.

„Der Erfolg der Populisten, ganz besonders der Lega Nord, ist ohne Flüchtlingskrise in Italien nicht zu verstehen. Die Szene, die der Spiegel schildert, macht das Problem sehr eindringlich sichtbar. In Italien sind junge Männer aus Afrika die relative Mehrheit der Flüchtlinge, nicht syrische Familien. Gewaltprobleme nehmen unvermeidlich zu. Und anders als in Deutschland ist keine Entspannung in Sicht. Wir haben trotz bester Konjunktur 13% AfD im Parlament. Wie sollen da 20% für die Lega Nord angesichts gravierender wirtschaftlicher Sorgen in Italien verwundern?“

Daraus folgert Palmer:

„Wir können Italien und Europa helfen. Entweder nehmen wir die Flüchtlinge auf, die Italien nicht mehr verkraftet. Oder wir beteiligen uns daran, die Mittelmeerroute so zu schließen, wie die Balkanroute. Durch Rücknahmeabkommen ähnlich dem mit Erdogan und robuste Grenzsicherung, das heißt Rettung mit Frontex und Rücktransfer in afrikanische Häfen.“

Palmer neigt offenbar zu dieser Lösung:

„Wer für die zweite Lösung plädiert, muss rechtliche Fragen in den Griff bekommen, Frontex ausstatten und mit schlimmen Staaten Abkommen schließen. Moralisch nicht schön, aber auch nicht schlimmer als Merkels Abkommen mit Erdogan. Der hält Kriegsflüchtlinge von Europa fern. Aus Afrika kommen mehrheitlich Menschen, die miserable Lebensumstände abschütteln wollen.“

Palmer will also den Rechtspopulismus aufhalten, indem er dessen Forderungen nach Abschottung umsetzt.

Veröffentlicht unter Allgemein, Boris Palmer (Tübingens OB) | Kommentar hinterlassen