Tagblatt erwähnt Holocaustrelativierung bei buddhistischer Gruppe in Tübingen

In einem Tagblatt-Artikel über AnhängerInnen der tibetisch-buddhistischen Karma-Kagyü-Schule in Tübingen vom 8. November 2018 wird die Aussage der Pressesprecherin Ellen Hilger wie folgt wiedergegeben:

„Hatte jemand viel schlechtes Karma angesammelt, sei er oder sie vermutlich in den Körper eines späteren Holocaust-Opfers geboren worden.“

Nach dieser Logik waren Holocaust-Opfer selber an ihrem Schicksal schuld.
Erwähnt wird im Artikel auch das im Buddhistischen Zentrum in Tübingen auch das Bild des Lamas Ole Nydahl an der Wand hängt. Nydahl ist ein antimuslimischer Rassist. Er antwortete in Russland auf die Frage „How to behave if one is confronted with direct agression from the Muslims“ einer seiner Schüler:

„Treat them like unpleasant objects on the street and kick them away.“

Advertisements
Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

NPD-Landesvorsitzende verlinkte Tübinger OB

Der NPD-Landesvorsitzende Janus Nowak ha ausf Facebookt ein Video mit Boris Palmer verlinkt, in dem dieser Kritik am Migrationspakt übt.

Veröffentlicht unter Boris Palmer (Tübingens OB) | Kommentar hinterlassen

„Multireligiöses Miteinander“ in Rottenburg inklusive der „Grauen Wölfe“

Ein Artikel im „Schwäbischen Tagblatt“ vom 9. November 2018 berichtet davon das der Rottenburger OB Stephan Neher einen Rat der Religionen etablieren will.

Als Mitglied wird auch der „Türkisch-Deutsche Freundschaftsverein Rottenburg am Neckar“ genannt. Dieser ist aber Mitglied in der „Deutsche Türk-Föderation“ („Almanya Türk Federasyon“ – ATF; davor: „Föderation der türkisch-demokratischen Idealistenvereine in Europa e.V.“ – ADÜTDF), dem Dachverband der türkischen FaschistInnen in Deutschland.

Veröffentlicht unter „Graue Wölfe“ (türkische NationalistInnen), nichtdeutscher Nationalismus, türkischer Nationalismus | Kommentar hinterlassen

Weltethos-Institut lässt Rechten reden

Am 4. Dezember 2018 trat beim Weltethos-Institut in Tübingen Rainer Zitelmann, in den 1990er Jahren ein Vordenker der „Neuen Rechten“, auf.
Der promovierte Historiker wurde vom Spiegel damals als „Wortführer der Neuen Rechten“ bezeichnet.
Er und weitere versuchten damals in der konservativen Zeitung „Welt“ und in der Berliner FDP einen rechten Kurs durchzusetzen – der Versuch die FDP zu nationalliberalisieren scheiterte allerdings 1996 endgültig.
Besonders im Bereich der Geschichtspolitik versuchten Zitelmanns und Co. auf Revisionen zu hinzuwirken, um befreiter eine deutschantionale Politik betreiben zu können.
Im Jahr 1995 initiierten sie anlässlich des fünfzigsten Jahrestages des 8. Mai 1945 das Berliner „Appell wider das Vergessen“.
Zitelmann schrieb mit an dem 1990 veröffentlichten Sammelband „Die Schatten der Vergangenheit. Impulse zur Historisierung des Nationalsozialismus“.

Trotz aller Bemühungen scheiterten die Versuche einer radikal rechten Wende. Zitelmann verlegte sich aufs Immobilien-Geschäft, veröffentlichte Ratgeber für Manager und wurde Sport-Guru.
Der Millionär wurde ein Prediger der neoliberalen Kapitalismus. Eines seiner Bücher trägt den bezeichnenden Titel „Mehr Kapitalismus tut den Menschen gut!“.
Inzwischen hat er auch wieder eine Kolumne auf dem reaktionären Online-Blog „Tichys Einblick“. Für diesen stand übrigens auch Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer unlängst für ein langes Video-Interview zur Verfügung.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Rechter Szene-Anwalt aus Reutlingen referierte bei Neonazi-Partei

Der rechte Szene-Anwalt Steffen Hammer aus Reutlingen referierte am 27. November 2018 in Karlsruhe im Rahmen einer Rechtsschulung für die Neonazi-Partei „Die Rechte Baden-Württemberg“.

In einem Bericht über die Veranstaltung hieß es:
„Zu Schulungsbeginn sprach Hammer zunächst über die Kriminalisierung des Staates gegenüber Rechtsanwälten, welche Rechtsschulungen vor jungen politischen Aktivisten abhalten. Eigentlich sollte der Staat sich glücklich schätzen, wenn sich Oppositionelle über ihre Rechte und Pflichten aufgeklären lassen.“

Hammers Ehefrau Meike ist übrigens Mitarbeiterin der AfD-Landtagsfraktion.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen

Unterzeichner der „Stuttgarter Erklärung“ in den AfD-Kreisverbänden Tübingen und Reutlingen

Die kürzlich gestartete „Stuttgarter Erklärung“ wurde auch von lokalen AfD-FunktionärInnen aus aus den Kreisverbänden Tübingen und Reutlingen unterzeichnet. Sie stammt von den Hardlinern der Partei und richtet sich gegen jegliche Parteiausschlüsse.

Aus dem Kreisverband Tübingen hat Sebastian Maaß und aus dem Kreisverband Reutlingen hat Hansjörg Schrade, Daniel Jones und dem AfD-Landtagsabgeordneten Hans-Peter Stauch unterzeichnet.

Veröffentlicht unter AfD/JA | Kommentar hinterlassen

AfD-Neujahrempfang in Reutlingen für 8. Februar angekündigt

Auf Twitter verrät die Reutlinger AfD das ihr Neujahrsempfang am 8. Februar 2019 geplant ist.

Veröffentlicht unter AfD/JA | Kommentar hinterlassen