Evangelikaler thinktank mit Sitz in Gomaringen bei Tübingen

Bereits im Juli 2015 wurde das Institut für Bekenntnisökumene“ (IBÖ) eröffnet, was seinen Sitz in Gomaringen-Stockach bei Tübingen hat: „Seinen Sitz fand das Institut in einem 1 ½-Zimmer-Appartement in Gomaringen-Stockach bei Tübingen.“

Direktor des IBÖ ist der Dr. Peter Beyerhaus, bis zu seiner Emeritierung 1997 Ordinarius für Missionswissenschaft und Ökumenische Theologie an der Universität Tübingen.

Das IBÖ ist der „Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften“ (IKBG) zuzurechnen, welche zusammen mit dem zugehörigen „Institut Diakrisis“ bis 2009 ebenfalls ihre Geschäftsstelle in Gomaringen in denselben Räumlichkeiten hatte. Ebenfalls in Gomaringen angesiedelt ist die „Bekenntnisbruderschaft St. Peter und Paul“.

Ziel der IBÖ ist der „Aufbau einer weltweiten, ‚Christozentrischen Bekenntnis-Ökumene’“. Damit ist gemeint alle fundamentalistischen Strömungen der drei christlichen Hauptkonfessionen (Katholizismus, Protestantismus, Orthodoxie) zusammenzuführen.

Wichtiger gemeinsamer Punkt ist dabei die Homophobie und der Antifeminismus. So lautet auch der Titel der zweiten IBÖ-Publikation: „WIDERSTEHT DER GENDERIDEOLOGIE!“

Das antifeministische Feindbild Gender erfreut in der gesamten Rechten einiger Beliebtheit.

Advertisements
Veröffentlicht unter christlicher Fundamentalismus, religiöser Fundamentalismus | Kommentar hinterlassen

Rückblick: Behindertenfeindlicher Banner von SSV-Fans 2006

Beim Spiel am 17. April 2006 vom SV Ulm gegen den SSV Reutlingen wurde im Reutlinger Gästeblock eine behindertenfeindliche Zaunfahne („Ulmer Spasten“) gehisst.

Veröffentlicht unter Fußball | Kommentar hinterlassen

Nächster IB-Stammtisch für 15. Dezember angekündigt

Die extrem rechte „Identitäre Bewegung“ kündigt für den 15. Dezember erneut einen Stammtisch in Tübingen an.

Veröffentlicht unter Identitäre | Kommentar hinterlassen

Kurzporträt eines Mitarbeiters des AfD-MdL Hans Peter Stauch aus Reutlingen

Der Reutlinger AfD-Landtagsabgeordnete Hans Peter Stauch beschäftigt wie andere Abgeordnete mehrere MitarbeiterInnen. Seit 2017 ist auch Dietmar-Dominik Hennig Mitarbeiter bei ihm.

Der Watchblog „Keine Alternative“ schreibt über Hennig:

„Dietmar-Dominik Hennig war ehemals Vorsitzender der „Liberalen Hochschulgruppe Würzburg“ und FDP-Mitglied in Stuttgart, Bad Homburg und Ulm. Er war 1994 Mitbegründer des nationalliberalen „Cannstatter Kreises“ und soll 1995 bis 1999 Regionalbeauftragter der „Deutschland-Bewegung“ gewesen sein. Im Jahr 2003 folgte eine Distanzierung von seinen rechten Aktivitäten. Doch längst hat Henning den Kampf gegen die „Versozialdemokratisierung der Gesellschaft” wieder aufgenommen. Er schrieb in Vergangenheit ebenfalls für das Blatt „eigentümlich frei“, sowie für den rechtslibertären Blog „www.freitum.de“.“

Veröffentlicht unter AfD/JA | Kommentar hinterlassen

Nazi-Sprech bei der AfD Tübingen

Der Retro-Trend der 1930er Jahre scheint bei der Tübinger AfD anzuhalten. Unlängst schrieb die AfD auf Facebook: „Merkel-Deutschland 2017. Es ist Zeit, die Berliner Quasselbude auszumisten.“

Veröffentlicht unter LKR (Ex-ALFA) | Kommentar hinterlassen

AfD Tübingen zeigt offene Sympathie für Faschisten

Bei der Tübinger AfD scheinen die letzten Dämme zu brechen. Am 23. November 2017 stellte sie eine Karikatur auf Facebook online, in der deutlich erkennbar in seiner Schwarzhemd-Uniform der britische Faschist Oswald Mosley abgebildet ist. Er steht an einer Bushaltestelle, an der auch drei Frauen mit Hijab stehen und sitzen. Beigefügt ist der Text: „‘Well, you should have listened to me …‘ … Oswald Mosley!“

Die Botschaft lautet also, wenn Mosley und seine faschistischen Partei „British Union of Fascists“ (BUF) sich durchgesetzt hätten, dann hätte es das nicht gegeben.

Veröffentlicht unter AfD/JA | Kommentar hinterlassen

rechtslastige Hoolgruppe in Reutlingen aktiv

In Reutlingen ist eine rechtslastige Hoolgruppe mit dem Namen „Blaues Sofa“ (BS11) aktiv. Diese soll sich von der Ultragruppe „Szene E“ 2016 abgespalten haben. Die Gruppe soll über Kontakte zur „Südbande Stuttgart“, zur „Crew 36“, zur extrem rechten Hoolgruppe „Neckar-Fils“ und zu Hools aus St. Gallen verfügen.

Die Mitglieder posieren mit „Fuck ISIS“-Tshirts. Allerdings dürfte es sich nicht allein um eine – grundsätzlich begrüßenswerte – Gegnerschaft zu der islamistischen Terrortruppe handeln, sondern ähnlich wie bei HoGeSa oder PEGIDA um eine Feindschaft gegen alle Muslime.

Bei dem Händler „Fanatic Stuff“ hat BS11 inzwischen eigene Tshirts bestellt.

Außerdem soll die Gruppe inzwischen über einen eigenen Raum verfügen.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentar hinterlassen