Nazi-Zeitzeugen-Vortrag im „Raum Reutlingen“

Am 14. April 2018 führte die Neonazi-Kleinstpartei „Der III. Weg“ im „Raum Reutlingen“ einen Nazi-Zeitzeugen-Vortrag durch, an dem nach Eigenangabe 50 Personen teilnahmen.

 

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Tübinger AfD verbreitet Fakenews

Auch der Tübinger AfD-Kreisverband verbreitete mit Bezug auf den Amoklauf Fakenews.

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Junge Alternative Reutlingen-Tübingen macht Aktion mit Sprühkreide

Am 15. April 2018 sprühte die „Jungen Alternative Reutlingen-Tübingen“ in Tübingen vor der Universitätsbibliothek und dem „Zentrum für Islamische Theologie“ mit Kreide Sprüche wie „Leistung statt Quote“, „Feminismus ist nur ein Konstrukt“ oder „Grundgesetz statt Scharia“.

In einem zu der Aktion veröffentlichten Text auf Facebook hieß es: „Damit will die Junge Alternative Reutlingen-Tübingen auf das Spannungsfeld zwischen freiheitlich-demokratischer Grundordnung und der islamischen Rechtsordnung aufmerksam machen und dergestalt ihren Beitrag zur gesellschaftlichen Debatte um die Verfassungskonformität des Islams leisten.“

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Stadtrundgang zum Thema Zwangsarbeit in Reutlingen

Am 21. April findet in Reutlingen Stadtrundgang zum Thema Zwangsarbeit statt.

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Rechte Merkel-Gegnerin kandidierte bei Bürgermeisterwahl in Kusterdingen

Ohne Erfolg kandidierte am 15. April 2018 in Kusterdingen auch die Merkel-Gegnerin Friedhild Miller aus Sindelfingen. Sie stellt die Autokraten Trump und Putin über Merkel. Im Tagblatt wird sie mit folgenden Satz zitiert:

„Mein erklärtes Ziel ist es, Merkel zu entthronen und als jüngste, schönste und menschlichste Bundeskanzlerin einzugehen und gemeinsam mit Trump und Putin eine Welt voll Liebe und Frieden zu schaffen, ohne Waffen.“

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„AfD-Großveranstaltung“ am 31. Mai für Tübingen angekündigt

Im Internet kursiert die Ankündigung für eine „AfD-Großveranstaltung in Tübingen“ am 31. Mai von 19 bis 22 Uhr.

Allerdings ist die Frage, wie groß diese Veranstaltung tatsächlich ausfallen wird, wenn es in der Beschreibung heißt: „Da die Räumlichkeiten in Tübingen begrenzt sind, wird eine Registrierung erforderlich sein. Mitglieder erhalten rechtzeitig einen Registrierungslink, hier gilt – der frühe Vogel fängt den Wurm“.

Angekündigte RednerInnen sind Alice Weidel (AfD-MdB), Prof. Dr. Jörg Meuthen (AfD-MdEP) und Martin Hess (AfD-MdB).

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Kundgebung gegen das Bürgerfrühschoppen angekündigt

In einem Aufruf der Antifa Reutlingen-Tübingen heißt es unter der Überschrift „Bunt statt Farbe – Gegen den Bürgerschoppen der Tübinger Verbindungen“:

*Rechten Eliten keine Plätze bieten*

Bedauerlicherweise gehören Verbindungen und Verbindungsstudenten inzwischen wie selbstverständlich zum Tübinger Stadtbild. Nahezu ungestört können die Korporierten neue Mitglieder werben und Selbstdarstellung im öffentlichen Raum betreiben. Sei es nun durch sexistische Flyer für ihre Partys, Zimmeranzeigen für günstigen Wohnraum, welche oft Männern vorbehalten sind, Führungen durch die Verbindungshäuser am Österberg, ihr uniformiertes Auftreten bei manchen Uni-Veranstaltungen oder ihre Infostände beim Dies Universitates.

Unserer Meinung nach muss damit endlich Schluss sein. Es muss wieder ein breites Bewusstsein für die Kritik an studentischen Verbindungen geschaffen werden!

In Studentenverbindungen finden sich in zugespitzter Form die in der Gesellschaft verankerten Diskriminierungsformen wieder. Darunter fällt nicht zuletzt der Elitegedanke, Nationalismus oder Sexismus. Darüber hinaus setzen sie sich aktiv dafür ein solche Strukturen zu erhalten.

Warum sollten wir ihnen also weiterhin die Möglichkeit geben ihr elitäres, patriarchales, konservatives und veraltetes Weltbild zu festigen und zu verbreiten?

*Der Bürgerschoppen*

Nach jahrelangen Gegenprotesten mussten die Tübinger Studentenverbindungen ihr traditionelles Maieinsingen in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai aus ihrem Terminkalender streichen.

Stattdessen findet nun seit 2009 der so genannte Bürgerschoppen statt. Damit wurde die an üblere Zeiten erinnernde Ästhetik von uniformierten Fackelträgern gegen ein scheinbar harmloseres öffentliches Event bei Sonnenschein ausgetauscht, dabei haben sich aber weder Teilnehmende noch Inhalte geändert.

Boris Palmer, der grüne Oberbürgermeister, der sich in letzter Zeit häufig mit dem Vorwurf des Rassismus und der Befeuerung von Fremdenhass konfrontiert sah und offizielle Vertreter der Universität Tübingen traten dabei bereits mehrfach als Redner in Erscheinung. Damit versuchen die

Studentenverbindungen einmal mehr ein scheinbar harmloses Bild von sich selbst zu zeichnen um eine Akzeptanz in der so genannten Mitte der Gesellschaft zu erreichen.

Dem wollen wir nicht tatenlos zusehen und unsere Kritik entgegensetzen!

Deshalb kommt alle am Sonntag, den 6. Mai, um 9.00 Uhr auf den Tübinger Holzmarkt zur Kundgebung gegen das Anbiedern an die reaktionären Seilschaften.

*Lasst uns ein deutliches Zeichen gegen studentische Verbindungen setzen!*

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