Neonazi-Graffiti in Tübinger Weststadt

Am 15. Juli 2019 wurde in der Tübinger Weststadt auf dem Gelände der Berufsschule ein gesprühtes Hakenkreuz und der Zahlencode „88“, der für „Heil Hitler“ steht, entdeckt.

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Anastasia-Treffen in Tübingen im März 2018

Auch in Tübingen fanden mehrfach Treffen von Anastasia-AnhängerInnen statt. Diese beziehen sich auf die Anastasia-Roman-Reihe des russischen Autors Wladimir Megre, der damit die Einrichtung von Familienlandsitzen propagiert. Die Bücher vom Anastasia-Erfinder Wladimir Megre entwerfen gleichzeitig eine völkische und antisemitische Wahnwelt und der Autor propagiert einen wedrussischen Nationalismus.

Sowohl im Ursprungsland der Anastasia-Bewegung als auch in Deutschland sind Verstrickungen mit der extremen Rechten festzustellen. Auf den ersten Blick wirken die AnhängerInnen aber wie Ökos oder Hippies. Radio Berlin-Brandenburg spricht deswegen in einem kritischen Beitrag über „Rechte Siedler hinter Hippie-Fassade“.

In Tübingen fanden bereits 2015 und 2016 Treffen von Anastasia-AnhängerInnen statt. Doch auch 2018 fand am 3. März mindestens ein weiteres Treffen statt.

Ort der Treffen war immer das Ananada-Studio Tübingen in Tübingen-Hirschau.

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Pliezhausen: Anti-Flüchtlingshetze

Im Juli 2019 wurde ein Plakat für eine Veranstaltung der „Seebrücke Reutlingen“ an einer Plakatwand der Bushaltestelle in Pliezhausen-Rübgarten mit einem ein weißen Papier überklebt mit der Aufschrift „Man nennt es auch Unterstützung illegaler Schlepperbanden“.

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Rechter Laden in Cottbus vertreibt Marke aus Pfullingen

Am 10. April 2019 kam es in Cottbus zu umfangreichen Hausdurchsuchungen gegen eine Neonazi-Schlägerbande namens „Schnelle Eingreiftruppe“, die sich über eine Messenger-App koordiniert hatte, die „bei Stress mit Kanaken abrechnen und Zecken schlagen“ wollte. Das aktuelle „Antifa-Infoblatt“ berichtet dass die Razzien sich auch gegen den rechten Laden „Blickfang Cottbus“ bzw. dessen Betreiber Markus Walzuck richteten. Walzuck wurde bereits auf Grund eines Volksverhetzungsdeliktes im Jahr 2011 Anfang 2012 verurteilt und ist Inhaber der rechten Bekleidungsmarke „Label 23“, die auch im „Blickfang“ zu kaufen ist.

Ebenfalls exklusiv im „Blickfang“ wird die 1998 gegründete Marke „Lockhart Clothing Co.“ aus Pfullingen (Kreis Reutlingen) vertrieben. Diese hat keine erkennbar rechten Bezüge.

Getragen wird sie offenbar gerne von Reutlinger Fußballfans, darunter auch rechten Hooligans. Früher existierte eine Fanfreundschaft zwischen Reutlinger Fußballfans und der extrem rechten Fangruppierung „Inferno Cottbus“. Aus den Hooligans des angeblich aufgelösten „Inferno Cottbus“ rekrutierte sich auch die „Schnelle Eingreiftruppe“. Ein Zufall?

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Nochmal zum kroatischen Nationalismus in Reutlingen, Tübingen und Metzingen

Die taz berichtet jetzt in einem Artikel auch über den katholisch-nationalistischen Pfarrer Ante Kutleša aus Reutlingen:

„Der Pressesprecher des „Bleiburger Ehrenzugs“ ist Ante Kutleša, Pfarrer der katholisch-kroatischen Gemeinden in Reutlingen, Tübingen und Metzingen. Auch in den Räumen seiner Gemeinden wurde der den Holocaust relativierende Film von Jakov Sedlar gezeigt.
Kutleša wiederum ist bekannt mit dem Fernsehmoderator Velimir Bujanec. Dieser war nicht nur Mitglied der HOP. Zudem ließ er sich in einer Ustascha-Uniform ablichten, ergänzte diese aber noch um eine Hakenkreuzbinde.“

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Geschichtsrevisionistische Filmvorführung in Kroatischer Gemeinde in Reutlingen

Am 15. April 2016 wurde im „Hrvatska katolicka zajednica“ in Reutlingen der geschichtsrevisionistische Film „Jasenovac – Istina“. In dem Film wird das Vernichtungslager der Ustaša zum Arbeitslager umgedeutet.

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Katholisch-kroatischer Pfarrer aus Reutlingen zu Gast bei Rechtsextremen

Bereits am 10. Mai 2018 berichtete auf Twitter der Journalist Danijel Majić das der Pfarrer Ante Kutleša, Leiter der kroatischen Gemeinden in Reutlingen, Metzingen und Tübingen und Sprecher des „Bleiburger Ehrenzugs“, der das jährliche #Ustascha-Gedenken in Bleiburg organisiert, zur zu Gast beim rechtsradikalen TV-Moderator Velimir Bujanec war.
Bei diesen Auftritt verbreitet Kutleša rechte Mythen und diffamiert die Tito-Partisan/innen.
Außerdem stellt er sich als Opfer linker, „jugoslawischer“ Propaganda dar.

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